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Bio Tee Schwarztee aus aller Welt

Bio Schwarztee - jahrzehntelange Erfahrung

Eigentlich ist Schwarztee neben Grüntee der einzige Tee, der den Namen "Tee" zu Recht trägt. "Tee" stammt von der Teepflanze thea sinensis bzw. thea assamica, und wird durch die Herstellungsverfahren Pflücken, Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen und schließlich Sortieren hergestellt.

Jeder einzelne Produktionsschritt erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl. In der Saison wird Tee täglich geerntet und auch sofort verarbeitet. Jedes einzelne Feld und jede Pflanze wird dabei alle 8-10 Tage auf's Neue gepflückt. Dafür ist viel Erfahrung erforderlich, um die Produktionsabläufe optimal an die von Tag zu Tag unterschiedlichen Bedingungen anzugleichen und das Beste aus jeder Tagesernte zu machen. Zudem werden in fast jedem Teegarten indische und chinesische Teepflanzen kultiviert, die wiederum von vielen Faktoren beeinflußt werden. Daher können sich Chargen, sogenannte "invoices", auch binnen weniger Tage oder sogar an einem einzigen Tag sehr stark unterscheiden.

Die Teepflanze (Camellia) stammt ursprünglich aus dem Grenzgebiet von Assam, Myanmar (Burma) und China. Camellia sinensis wird heute auch überwiegend dort angebaut. In Indien werden camellia assamica und camellia sinensis (chinesisch), in Japan die camellia japonica kultiviert. Teesträucher sind bis zu 100 Jahre lang ertragreich. Im Winter werden sie, um den Arbeiterinnen später das Pflücken zu erleichtern, auf Taillenhöhe zurückgeschnitten. Schwarztee wächst, wie Kaffee und Kakao, in Plantagen heran. Strauch an Strauch, dicht gedrängt, oft auf vielen hundert Hektar. Sie werden als "Teegärten" bezeichnet, sind aber große Agrar-Anlagen, die zwar zweckmäßig zu bewirtschaften sind, in denen sich Schädlinge und Krankheiten aber rasch ausbreiten können.



Generell gilt folgende Faustregel
Je größer das Blatt, um so nuancierter, aber auch um so heller ist die Tasse. Je feiner, um so dunkler und kräftiger, aber weniger fein nuanciert ist der Aufguß.

Das hat damit zu tun, daß feine Tees eine wesentlich größere Oberfläche haben, die mit dem heißen Wasser in Kontakt kommt. So kann das Teeblatt stärker ausgelaugt werden, weshalb "feine" Tees meist auch ausgiebiger sind. Feine Sortierungen, wie Fannings, finden Sie vorwigend in Teebeuteln, weil hier das schnelle "Färben" der Tasse bei gleichzeitig kleinem Füllvolumen wichtig ist.

Die Bezeichnung "Dust", also Staub, ist entgegen vieler weitverbreiteter Meinungen nicht der vom Boden aufgesammelte Abfall, sondern eine ganz reguläre Sortierung, die z.B. in Indien bei den zahlreichen Teeverkäufern am Straßenrand sehr gefragt ist, denn hier ist ein starker, kräftiger Tee beliebt.

Die eigentlichen Reste, also der wirkliche Teestaub, der sich in den Produktionsräumen überall absetzt, nennt man "Fluff" - übersetzt also etwa "Staubflusen". Dieser kommt nicht in die Teetüten. Gelegentlich wird aus solchen "Resten" noch industriell Tee-Extrakt hergestellt, der in der Industrie Verwendung findet.