Darjeeling: der Mythos vom Himalaya

Nach Darjeeling hinauf zu fahren ist etwas Besonderes. Die spektakuläre Aussicht auf die atemberaubende Natur und die im Hintergrund mächtig in den Himmel aufragenden Himalayariesen, allen voran der Kanchenjunga, das ist so außergewöhnlich, dass man die Strapazen der holprigen Fahrt im Jeep gerne auf sich nimmt. In etwa zwei Stunden quält man sich aus der tropischen Gluthölle der Tiefebene, nach der Ankunft auf dem Flugplatz Bagdogra, von ca. ...

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120 Höhenmetern

steil hinauf auf etwa 2000 Höhenmeter. Dieses spezielle Klima ist eines der Geheimnisse des einzigarten Aromas der Darjeelings.

Fast jede Passage, um die nächste steile Kehre, offenbart dafür aber wieder neue, spektakuläre Aussichten. Sei es auf die in mildem Dunst liegende Tiefebene, oder sei es auf Teefelder, die so steil sind, daß sich die Pflückerinnen mit einer Hand am Teebusch festhalten müssen, während sie mit der anderen Hand die zarten Blätter pflücken, wollen sie nicht den Steilhang hinunterfallen. Nicht selten teilen sich auf der Straße nach Darjeeling die Schmalspur Eisenbahn und die
Autos dieselbe Trasse. Schnaubend, dampfspeiend und braunschwarz rauchend, pafft sich die „Toytrain“ genannte Schmalspur-Eisenbahn in wenigen Zentimetern Abstand, an Wohnhäusern und kleinen Läden entlang, den Berg hinauf.

 

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